Das aphrodisierende Menü 22 – Dein Valentine wartet!

Graue Winterabende waren gestern - mit dem aphrodisierenden Menü von Gourmetbox kommt Schwung in die Bude. Das farbige Menü soll inspirieren und verzaubern und Sie auf eine sinnliche, kulinarische Reise entführen. Für ein Liebespaar lauert die Gefahr im Alltag, in der Routine und den endlosen Pendenzenlisten. Schaufeln Sie einen Abend frei für sich und Ihren Schatz und lassen Sie sich auf dieses Erlebnis ein. Die Zutaten für dieses Menü wurden sorgfältig nach ihrer aphrodisierenden Wirkung ausgewählt. Viele Aphrodisiaka sind bereits seit dem Altertum bekannt. Ob es tatsächlich wirkt, bestimmen Sie immer noch selber, aber ein Versuch ist es unbedingt wert! Das Gourmetbox-Team wünscht Ihnen viel Freude und Spass.
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Weiterführende Informationen oder Unterlagen

Die Menübesprechung mit den Aphrodisiaka

Es gibt auf der Welt über 500 Lebensmittel, denen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Das Wort Aphrodisiaka geht dabei auf Aphrodite zurück, das ist die griechischen Göttin der Liebe, Schönheit, Begierde und Fortpflanzung. Bereits in der Antike galten gewisse Lebensmittel belebend für Lust und Sinnlichkeit. Auch schwören die meisten Urvölker auf die spezifische Wirkung gewisser Lebensmittel.

Die Wissenschaft hat verschiedene Erklärungen gefunden für die Wirkungsmechanismen von verführerischen Lebensmitteln. Die Einnahme kann zum Beispiel die Empfindsamkeit steigern und den Kreislauf ankurbeln. Manche Aphrodisiaka wirken entspannend, andere erhöhen die Ausschüttung von Testosteron oder hemmen die Bildung von Stresshormonen.

Grundsätzlich ist es einfach – die Rolle des Gehirns ist zentral für das Empfinden von Lust, Freude und Emotionen. Auch die Fantasie spielt sich in diesem Organ, welches mit 100 Milliarden Nervenzellen ausgestattet ist, ab. Entsprechend wichtig ist es also, den gemeinsamen Abend auch wirklich zu zelebrieren, mit einem gemütlichen Ambiente, Kerzen und Blumen auf dem Tisch und wenn Sie mögen einem guten Tröpfchen Wein. Statt eine flauschige Trainerhose zu tragen wäre ein festliches, vielleicht sogar aufregendes Kleid oder das schöne Hemd mit Kravatte sicher auch nicht verkehrt.

Wer gerne mehr über die verwendeten Aphrodisiaka wissen möchte, findet hier ein paar Informationen zur Inspiration. Wir wünschen Ihnen von Herzen viel Freude mit diesem verführerischen Menü.

Vorspeise

Vanille: Vanilleschotten wachsen aus den duftenden Blüten verschiedener Orchideenarten. Bereits die Azteken bereiteten daraus ein feines Getränk zu, welches zur Stärkung der Gehirnleistung eingesetzt wurde. Vanille wirkt antioxidativ, antimikrobiell, appetitanregend, entzündungshemmend und soll sogar vor Krebs schützen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Vanille wegen seiner «belebenden Wirkung» auf die Geschlechtsorgane auch als Parfüm eingesetzt. Tatsächlich bestätigt die Wissenschaft, dass Vanilin eine aphrodisierende Wirkung besitzt.

Datteln: Die Dattel ist ein ayurvedisches Aphrodisiakum und wird offenbar gerne von Paaren mit Kinderwunsch regelmässig verzehrt, um die Fruchtbarkeit zu fördern. Der nährende Charakter der Dattel soll sich sehr positiv auf die männlichen Geschlechtsorgane auswirken. Auch soll der regelmässige Verzehr von 3-4 Datteln vor dem Schlafengehen einen tieferen, erholsameren Schlaf fördern.

Kurkuma: Es zaubert nicht nur einen wunderbaren Farbtupfer in die winterliche Küche, sondern gilt als sehr aphrodisierend und seit Hollywood-Stars sich damit ihre Golden-Milk zubereiten, sind die Food-Foren und Blogs voll mit Superfood-Versprechungen für das gelbe Gewürz.

Suppe

Mandeln: Sie sind und waren schon immer ein Symbol der Fruchtbarkeit. Die Herkunft der Mandel ist nicht abschliessend geklärt, doch waren sie sowohl in der alten und der neuen Welt als Aphrodisiakum und Symbol der Jungfräulichkeit bekannt. Mit viel Vitamin E, Zink, Ballaststoffen und gesunden Fetten versorgen sie den Körper mit essentiellen Aufbau-Stoffen.

Amaretto: Obwohl der Alkohol längst ausgedampft ist, verstärkt das Bittermandelaroma die Wirkung der Mandeln noch einmal und wirkt entsprechend als Katalysator.

Schwarzer Pfeffer: Neben Chili taucht Pfeffer auch immer wieder als Aphrodisiakum in Beschreibungen auf. Es wird vermutet, dass es beim Wirkungsmechanismus von scharfen Lebensmitteln vor allem um die gesteigerte Durchblutung geht. Schwarzer Pfeffer steigert durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen und Piperin die Lust. Das Alkaloid Piperin reizt durch seine Schärfe die Schleimhäute.

Hauptgang

Fenchel: Fenchel ist aus wissenschaftlicher Sicht kein Wundermittel für die Potenz, aber er steigert nachweislich die Empfindsamkeit, entspannt die Gefässe und regt die Durchblutung und den Kreislauf an. Wie auch die Feige hat seine Form durchaus etwas Sinnliches.

Gin: Dieses Getränk wird aus Wachholderbeeren gemacht. Diese sind als Aphrodisiakum seit hunderten von Jahren bekannt. Schon der Name bedeutet im Althochdeutschen «lebensfrisch» oder «munter». Der lateinische Name leitet sich von «jung» und «gebären» ab. Die kraftvolle Heilpflanze wird gegen allerlei Beschwerden eingesetzt und dient in Bergregionen zum Ausräuchern von Stall und Haus gegen böse Geister.

Wurzelgemüse mit Sellerie, Randen und Muskat: 
Sellerie, die eher unästhetische Knolle, enthält Butylphthalid. Und das wirkt entspannend und beruhigend. In der Kombination mit dem enthaltenen männlichen Sexuallockstoff Androstenol ist Sellerie ein unterschätztes Aphrodisiakum. Auch der Muskat enthält einen Wirkstoff, das Myristicin das sich sehr stimulierend auf den Libido auswirken soll. Zuviel Muskatnuss kann allerdings gefährlich werden, deshalb ist das Mass in diesem Gericht genau richtig. Die Rande (oder die rote Beete) galt schon bei den alten Römern bereits als Geheimtipp, wenn es um Liebesdinge ging. Offenbar enthält er viele Aminosäuren und Mineralien, die die Produktion von Sexualhormonen in die Höhe schnellen lassen.

Chili-Sternanis-Jus:
Mit Loorbeer, Nelken, Chili und Sternanis. Schärfe und ätherische Öle haben eine positive Wirkung und gelten als aphrodisierend.

Dessert

Tonkabohnen: Die Urvölker im Amazonas nutzten die Tonkabohne als natürliches Heilmittel und Aphrodisiakum. Sie riecht nach Vanille, Bittermandeln und Süssholz und oft wird auch Rum als Vergleich hinzugezogen. Natürlicherweise enthalten Tonkabohnen auch Cumarin, ein Stoff, der auch berauschend wirken kann – aber natürlich nur in grossen Mengen. In kleinen Mengen erzeugt die Bohne vor allem ein olfaktorisches Feuerwerk.

Kaffee: Studien sollen die aphrodisierende Wirkung des Kaffees belegen, wobei das Koffein als Wachmacher den Energie-Kick liefern soll. Das Dopamin soll die Stimmung aufhellen, ausserdem werde Adrenalin ausgeschüttet und damit die Durchblutung gefördert usw. – Daran darf man auch ein bisschen zweifeln, denn das Büro ist ja oft der Ort, wo viel Kaffee getrunken wird und da liegt die Vermutung nahe, dass die Wirkung offenbar recht begrenzt ist.

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